Es geht los

Sonntag, 29.06.2025

Heute morgen um 7:00 geht es mit dem Taxi zum Flughafen und von dort mit Umstieg in München und Tokio nach Hakodate (im Südwesten von Hokkaido).

Der Flug bis Tokio war angenehm, aber dann geht es los. Kaum gelandet, wartet eine riesige Schlange für Ausländer zur Einreise nach Japan auf uns. Es dauert "ewig" und Einreiseformulare müssen noch ausgefüllt werden. Kaum dieses Hinternis überwunden, kommt die nächste Hürde - wir müsse  unser Gepäck abholen und neu einchecken- also Gepäck genommen, in die nächste Halle, dort gesucht, wo wir einchecken können. Nette Angestellte und die Auskunft: wir müssen in ein anderes Gebäude ( nationale Flüge), mit dem Zug und dem Gepäck. Und Boarding in einer guten halben Stunde. Ich kann den zwei jungen Damen noch abtrotzen, dass sie uns den Weg zum Zug zeigen. Das tun sie auch , bzw bis zum Fahrstuhl in den Keller, und sie ziehen gute 5 Minuten auch unsere Koffer.

Dann geht es zum anderen Gebäude mit dem Zug und dann die Suche, wo wir die Koffer abgeben können. Nach einer Orientierung im riesigen Abfertigungsgebäude finden wir den Schalter, werden das Gepäck los, müssen wieder durch die Sicherheitskontrolle und dann das Gate suchen.

10 Minuten später halte ich die Bordkarte auf den Leser und es piept. Es stellt sich raus: verkehrtes Gate. In der Zwischenzeit hatte sich der Abflug um 10 Gates verschoben. Noch mal 10 Minuten laufen und wir schaffen es noch ins Flugzeug.

Jetzt erst mal Verschnaufen auf dem Flug nach Hakodate auf Hokkaido. Der Flughafen ist Mini, noch kleiner als der in Bremen, aber noch kurzem Suchen habe ich ein Cafe entdeckt und ich geniesse meinen ersten jap. Kuchen und Kaffee auf dieser Reise und er ist sehr gut.

Mit dem Gepäck gehen wir vor den Bahnhof und da warten schon 4 behandschuhte Hände, um uns die Koffer in das Gepäckfach des Busses zu legen. Wir steigen ein und los geht die Fahrt zum Bahnhof, wo wir nach 30 Minuten in unserem Hotel sind. Das ist eine Punktlandung.

Dort können wir noch nicht aufs Zimmer - erst 15 Uhr und es ist erst 13 Uhr. WAS können wir tun? Ganz in der Nähe liegt ein Museumsschiff - eine alte Eisenbahnfähre             zum Museum umgestaltet.

Anschließend schlendern wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite an diversen Fisch-Restaurants    vorbei und essen dann in diesem  ein paar Tempura Garnelen.

Im Hotel machen wir eine kleine Mittagspause und abends geht's zum Sushi-Essen   .

 

Bot. Garten und Goryōkaku Tower

Dienstag, 01.07.2025

Wir lassen es langsam angehen und geniessen das breit gestreut Frühstücks-Bufett, wo es sogar ein Sushi-Laufband gibt. Unsere erste Auswahlsieht so aus:    Später entdecke ich, dass es für Kinder eigenes Geschirr gibt- tolle Idee   .

Auf dem Weg zur Strassenbahn kommen wir auf dem Bahnhofsvorplatz am Willkommens Garten vorbei, wo auf einer großen Wand alle Pflanzen der 6 Beete    aufgelistet sind, sowohl mit dem jap. Namen als auch mit dem unter Gärtnern gebräuchlichen Fachbegriff. Solche Dinge finde ich so wichtig, denn das ist Bildung im Vorbeigehen.

Mit der älteren Strassenbahn   (wir fuhren auch in anderen jap. Städten nur altes Material) fahren wir zum Tropischen, botanischen Garten. Vor unserem Besuch möchte ich gerne einen Kaffee trinken und so kehren wir in kleines Lokal ein. Die Wand ist voller unterschiedlicher Whiskey-Flaschen    und als ich hinter der Bar auf den Boden schaue, entdecke ich angebrochene Whiskeys mit (Namens)schildern   . Scheint der Treffpunkt eines Whiskey-Clubs zu sein.

Auf dem Gelände des bot. Gartens befindet sich ein Fussbad, dass mit dem warmen/heißen Wasser eines Onsen versorgt wird und ich nehme die Gelegenheit wahr und probiere es aus 

Als erstes besuchen wir die " berühmten"  Affen     . Da es jetzt über 30 Grad hat, verspüren sie keine Lust, im heißen Onsen-Bad    zu sitzen.

Das pyramidenförmige Gewächshaus zeigt ein paar schöne Pflanzen        und hat in einer Sonderausstellung Herkules-Käfer      , die zu den größten Käfern der Welt mit ihren bis 15 cm gehören. 

Vom bot. Garten fährt direkt eine Buslinie zum  107m hohen  Goryokuka Tower   und wir haben dort auch Glück, denn weder an der Kasse noch am Fahrstuhl müssen wir warten. Von der Aussichtsplattform bietet sich eine tolle Aussicht auf die sternförmige Festung    , die Berge und das Meer rund um Hokadate      .

 

 

erster Tag Otaru

Mittwoch, 02.07.2025

Leider kann ich kein Foto bieten, denn ich bin krank und liege im Bett.

Aoyama Villa und Aquarium

Donnerstag, 03.07.2025

Heute geht es mir besser und wir fahren mit dem Bus zur Aoyama Villa, die ein reicher Fisch-Kaufmann einst für seine Tochter hat bauen lassen. Nur wertvolle Materialien wurden verbaut und der kaiserliche Schreinermeister beaufsichtigt 40 Schreiner.

Leider darf man nur in der Eingangshalle fotographieren und so gibt es nur wenige Fotos       .

  Blick beim Kaffeetrinken    in den Garten  und   im Garten.

Da das Aquarium nicht weit entfernt ist, fahren wir mit dem Bus noch eine Station weiter. Dort schauen wir beim Pinguinfüttern zu    und entdecken das Seal Hospital .

 

 

Weiterfahrt nach Sapporo und Blick vom Berg Moiwa

Samstag, 05.07.2025

Mit dem Zug geht es heute nach Sapporo, aber vorher läute ich noch die Glocke am Bahnhof Otaru    .

Dort werden wir von 29 Grad warmer Luft empfangen und ich komme im Hotel schon wieder verschwitzt an.

Nach einer Pause auf dem Hotelzimmer wollen wir uns das nächtliche Sapporo anschauen vom Berg Moiwa aus. Mit dem Bus geht es vom Hotel los, dann einmal Buswechsel und wir sind an der Bodenstation. Da warten schon andere und wollen auch eine Ticket kaufen. 

Nach 10 Minuten ist diese Hürde geschafft, und es geht weiter mit Anstehen. Aber die Gondel ist groß und wir kommen gleich mit. Oben angelangt, heisst es umsteigen und da ist wieder eine Schlange. Auch die ist schnell absolviert und das letzte Stück kaum der Rede wert.

Wir werden mit dem Blick auf Sapporo ( mittlerweile ist es dunkel)           entschädigt.

Sapporo Art Park

Sonntag, 06.07.2025

Ich bin immer noch nicht gesund und so geht es in einen Außenbereich von Sapporo zum Art Park    . Zuerst nehmen wir die Ubahn und dann geht es per Bus weiter.

Mitten in der Natur      wurde ein Artpark angelegt mit Skulpturen      im Aussenbereich, einem Kunstmuseum und verschiedenen Ausstellungshäusern, wo wir uns Werke von Kunsthandwerkern anschauen    . So ist es recht kurzweilig .

Skisprungschanze der Olympischen Spiele 1972

Montag, 07.07.2025

Mal was sportliches besuchen: die Skisprunganlage der Olympischen Winterspiele von 1972 und das Museum.

Das ist unser Plan für heute. Mit der UBahn ein Stück und dann noch einmal Busfahren und schon sind wir eine Stunde später am Ziel   . Da ich nicht mit dem Sessellift fahren möchte, fährt mein Mann alleine hoch, um die Sicht zu geniessen. 

Nach dem gemeinsamen Museumsbesuch überredet mich mein Mann und wir fahren gemeinsam mit dem Sessellift noch hoch.

 

Auf dem Rückweg entdecke ich dann noch vor der Ubahn eine Gedenk-Tafel mit Erhard  Keller        als Erstgenannten.

Weiterfahrt nach Minamifurano

Dienstag, 08.07.2025

Und nun kommt der andere Teil unserer Reise: Hokkaido mit dem Auto.

Obwohl wir gerne mit dem Zug reisen, geht es mit dem Auto weiter, denn Hokkaido ist nicht so dicht besiedelt und so gibt es wenig Bahnstrecken, die auch nicht so häufig bedient werden.

Das Ausleihen des vorbestellten Wagens    geht schnell und unkompliziert. Das Verlassen des Großraum Sapporo dagegen dauert eine kleine "Ewigkeit" bis wir die Autobahn gefunden haben.

Da in Japan das Autofahren nur bis max. 100 km/h erlaubt ist, brauchen wir einige Stunden bis zu meinem beabsichtigten Zwischenstopp und letztendlich lassen wir es ganz bleiben, da die Auffahrt über ein Resort  mit riesige  Wohnräumen mitten in der Landschaft        zu verwirrend und zeitraubend ist.

Der Ort zum Übernachten ist beschaulich und die Restaurantauswahl sehr übersichtlich, so dass es heute Abend ein Pizzaessen wird.

 

 

 

Furano

Mittwoch, 09.07.2025

Unsere heutige Etappe soll in Furano enden.

Nach einem Tee auf der Terrasse mit Blick zu den Bergen    geht es zunächst an einem kleinen Stausee entlang, der auch schöne Abschnitte     hat.  Und dann suchen wir unsere Frühstückgelegenheit und finden sie auch.    

Zwei junge Menschen haben in dem Container eine kleine Bäckerei  installiert und wir essen einen Apfelkuchen. Wir dürfen uns in saß größere Gebäude setzen und genießen die Sicht in den Orchard.

Und dann beginnt eine längere Autofahrt durch das Furanotal bis zum blue pond.

Dort treffen wir auf eine Autoschlange vor dem Parkplatz und vielen hundert Chinesen am blue pond, der eine milchig blaue Wasserfarbe hat.      

Als besonderen Clou gibt es dort ein milchig blaues soft ice.

Auf unserem Rückweg nach Furano zum Hotel kommen wir noch an einem  Lavendelfeld vorbei.

Tomita Farm

Donnerstag, 10.07.2025

Einer der Höhepunkte unserer Hokkaidotour soll die Blumen-Farm Tormita sein.

Um dorthin zu gelangen, wollen wir von Furano aus mit dem Noroko Zug, einem Sonderzug, fahren, für den wir auch schon Fahr- und Sitzplatzkarten haben.

Da wir die Parkplatzsituation nicht kennen, fahren wir schon 2 Stunden vorher vom Hotel los. Und suchen dann vergeblich ein Cafe. So warten wir im Bahnhof.   

Im Noroko-Zug sitzen wir quer zur Fahrtrichtung und lassen den Blick über Zwiebel-, Reis und Getreidefelder schweifen      .

An der Tormita-Farm angekommen, quellen die Menschen nur so und ein Bus nach dem anderen trudelt ein. In den Blumen verteilt es sich dann, aber es ist der pure Kommerz. SCHADE.

       

Biei Shrine, die Blumenfelder bei shikisai-no-oka

Freitag, 11.07.2025

Wir verlassen Furano und wollen noch mal Blumenfelder sehen.

Ich habe etwas bei Shikisai-no-oka entdeckt und dahin brechen wir auf.

Unabsichtlich kommen wir auf eine Parallelstrasse und wir fahren zum Wenden kurz auf die Seite. Da dort ein Cafe ist und ich nicht gefrühstückt habe, beschließen wir eine Pause.

Wir kommen ins Gespräch und kurz darauf bekomme ich einen Origami-Kranich aus den deutschen Farben     gebastelt. Ist das nicht lieb?

Die Blumenfelder-Farm finden wir schnell und stellen das Auto ab.

Mit von Treckern gezogenen, offenen Wagen  geht es durch die Blumen      

und es ist eine wahre Pracht. Das Ganze wird untermalt durch die internationalen Freuden-Aufrufe, wenn jemand wieder etwas Neues entdeckt.

Voller Farb-Eindrücke entdecken wir noch den Eingang zur Alpaka-Farm, wo weiße,  braune und schwarze Alpakas zu bestaunen sind      .

Auf Empfehlung des Cafebetreibers von heute morgen fahren wir in Biei noch zum Shrine      

Der letzte Teil unserer heutigen Fahrt geht durch ein langes Tal, teilweise mit einem Stausee, und endet kurz vor der Asakidake-Seilbahn.

Wir haben dort ein Hotelzimmer  mit allen Annehmlichkeiten wie Kaffee und Tee , um morgen nach dem Frühstück mit der Seilbahn hochzufahren.

Das Abendessen ist im Preis inbegriffen und so kommen wir in den Genuss eines traditionellen japanischen Menüs    . Hier der erste Gang    .

Asahidake

Samstag, 12.07.2025

Heute morgen nach dem Frühstück fahren wir zur Seilbahn und müssen dort gut eine halbe Stunde warten, bis wir einen Parkplatz zugewiesen bekommen.

Da alle 15 Minuten eine große Gondel hochfährt    , sind wir eine halbe Stunde später oben in der Sugatami Station. Dort bekommen alle Ankommenden eine Unterweisung, wie man sich hier oben auf dem Berg zu verhalten hat   und man wird aufgefordert,  sich bei den Listen zu den Wanderrouten einzutragen.

Mein Mann macht den Rundweg   um den Sugatami See und ich beobachte den rauchenden Vulkan und fotografiere den Restschnee. 

Vom Asahidake verabschieden wir uns und auf dem Weg nach Asahikawa finden wir noch ein nettes Café    .

 

Den Abend lassen wir bei einer tollen Bio-Pizza ausklingen.

Mombetsu

Sonntag, 13.07.2025

Wir verabschieden uns von Asahikawa und fahren nach Mombetsu.

Genau so wie gestern kommen wir an unzähligen, großen Reisfeldern vorbei, die sich mit Mais-, Getreide- und Zwiebelfeldern abwechseln. Und mir fällt auf, dass es sehr viele Schmetterlinge gibt.

Unterwegs wollen wir einen Kaffee trinken, was aber sehr schwierig ist, denn es ist dünn besiedelt und Cafés sind eher etwas Westliches. Aber dank Google kann ich fast alles finden und wenn ich viel suche, fällt mir auch der Aufsteller an der Strasse auf      . Auf der luftigen Terrasse   ,  genießen wir unseren Kaffee und kommen, da wir die einzigen Gäste sind, mit dem Besitzer ins Gespräch. So erfahren wir auch, dass er bis vorletztes Jahr Skilehrer in Furano war.

Bevor wir zum Hotel fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Sky Tower von Mombetsu     und schauen uns Mombetsu von oben an   . Auch ein kleiner Skulpturengarten    befindet sich dort und ein Cafe. Im Hotel bekommen wir ein Zimmer im 7.Stock mit Meerblick, was wir sehr begrüßen     .

Nachmittags fahren wir noch zur Seehund-Station, wo verletzte Tiere leben sollen     .

 Nach dem Abendessen trinken wir unser Bier mit Blick auf den Hafen und den aufgehenden rötlichen Mond   .

Abashiri mit Gefängnis und Drifteis-Museum

Montag, 14.07.2025

Auf dem Weg nach Abashiri fahren wir durch eine abwechslungsreiche  Landschaft mit sehr großen gelben(Getreide) und grünen (Mais, Buchweizen, Zwiebel) Feldern. 

In Abashiri entscheiden wir uns, als erstes das Gefägnis-Museum zu besuchen, wo es sehr informative Darstellungen des vergangenen Gefägnisleben gibt.

                         

Unterbrochen werden die Gefägnisteile durch schöne Blumenbeete     .

Mount Tentozan Tenbodai observatory, okhotsk ryu-hyo museum - das Drifteis-Museum mit seiner tollen AussichtsTerrasse       ist ein weiterer Punkt in Abashiri. Da wir etwas Hunger und Durst haben, nehmen wir noch im hauseigenen ital. Restaurant ein kleines Mittagessen mit der tollen Aussicht, bevor wir in den Keller zum Museum hinuntersteigen  

Dort werden wir gleich von den netten Museums-Angestellten zu einer Filmvorführung gebeten, wo die Zusammenhänge zu der Drifteis-Bildung erklärt werden. Dann wird auch noch einmal anhand von Fotos der Prozess erklärt, einzelne typische Lebewesen im hiesigen Meer sind in Aquarien    zu sehen, und dann geht es zur Kältekammer mit minus 15 Grad. Noch schnell den Kältemantel übergeworfen und ich kann Seehund und Fuchs gegenüberstehen    

Und nun geht es auch zum Hotel, dass uns mit seiner Großzügigkeit und Weite überrascht      .

Draussen steht eine merkwürdige Pyramide und als ich sie mir von innen anschaue      erweist sie sich als footh spa  

AKAN See

Dienstag, 15.07.2025

Von Abashiri geht es zum Akan See fast nur durch Waldgebiete. Etwas Abwechslung   (   Man beachte das Wildtier)     kommt vor dem Kusharo See   . Wir machen für das Foto eind Pause und ich entdecke im Rasthaus Soft-Eis mit      Mäusedorn-  Bambus-Geschmack.

Wir fahren an der Ostseite des Kusharo-Sees durch Wälder und als wir zur Westseite des Mashu-Sees kommen, kommt immer mehr Nebel auf. Die Sichtweite wird immer geringer und so ist ein Blick auf den Mashu-See leider für uns heute nicht möglich. Schade.

Unterwegs zum Hotel am Akan-See machen wir noch eine Kaffeepause, wo es Kuchen nach unserer Machart gibt

.

Im Hotel machen wir eine Pause und essen zu Abend, bevor wir an einer nächtlichen Führung "Kamuy Lumina"   entlang des Akan-Sees durch den Akan-Wald teilnehmen. Es wird auf die Geschichten/Erzählungen der Ureinwohner Hokkaidos, der Ainu, mit ihren Fahelwesen eingegangen und dies durch Hologramme und von Ainu eingespielter Musik untermalt.

Marimo-Alge

Mittwoch, 16.07.2025

Der Akan-See ist für seine sehr großen Algenbälle der Marimo-Alge bekannt ( Nationales Naturdenkmal). Darum machen wir heute noch eine Schifffahrt auf dem Akan-See mit Stopp an einer Insel mit einer Ausstellung zur Marimo.      

Nach der informativen Schifffahrt geht unsere Reise nach Kushiro. Und dann begegnen sie uns: die Mandschuren-Kraniche  -einmal zwei und das andere Mal drei    (auf dem Foto kann man Vater, Mutter und Kind nur erahnen)

Am Abend gehen wir lecker essen   und anschliessend besuchen wir noch ein Museum der besonderen Art am Bahnhof            .

Norokko Kushiro und City Museum Kushiro

Donnerstag, 17.07.2025

Kushiro habe ich als Übernachtungsort gewählt, weil von hier der Norokko-Zug durch das größte Feuchtgebiet Japans fährt und es auch mit dem Auto nicht so zugänglich wäre.               

Zurückgekehrt vom Ausflug mit dem Zug fahren wir mit dem Auto zum City Museum von Kushiro. Ich bin überrascht, wie toll die Ausstellungen im Museum arrangiert sind und welche Architektur sich im Innern verbirgt   

 

           

Den Abend verbringen wir in der Izakaya Asha, die von einer Frau als Köchin und Besitzerin ( ca 70) geführt wird, und wir sind die einzigen Gäste. Sie versucht mit ihrer Übersetzungs-App mit uns zu kommunizieren und so erfahren wir, dass wir die ersten deutschen Gäste in ihrem Lokal sind.

 

Feuerwerk am Toya See

Freitag, 18.07.2025

Nach einer sehr langen Fahrt von Kushiro ( ca. 7 Stunden) kommen wir am Toya See an. Auf der Fahrt hat es geregnet und es nieselt noch, als wir eintreffen.

Unser Hotelzimmer ist toll und noch mal anders als die vorherigen . Auch sonst ist das Hotel interessant    

Obwohl es nicht ganz trocken ist, findet am Abend zwischen 20:45 und 21:15 das abendliche Feuerwerk statt ( jeden Abend in den Sommermonaten)       

     

Buddha hill Sapporo und Kaffee am Lake Shikotsu

Samstag, 19.07.2025

Nach dem Frühstück geht es zum Hill of the Buddha mit einem Schrein, entworfen von Tadao Ando, auf dem Friedhof Makomanai Takino im Großraum Sapporo. Die 13,5 m hohe Buddhafigur ist von einer Hügelrotunde umgeben, die mit 150.000 Lavendelpflanzen bestückt ist.

Es ragt nur ein Teil des Kopfes aus der Rotunde    und man betritt den Schrein durch einen Tunnel      , nachdem man einen Wassergarten    umrundet hat. 

Und dann bin ich vor der Buddhafigur     

    und ich schlage die riesige Klangschale     .

Bevor wir weiterfahren, besuchen ( fahren mit dem Auto durch) wir noch den Friedhof auf dem riesigen Gelände     .

Auf der Weiterfahrt würden wir gerne einen Kaffee trinken, aber laut Internet sieht es schlecht aus. Und dann kommt die Rettung: ein Hinweisschild an der Strasse am  Lake Shikotsu lässt uns abfahren und so etwas Tolles entdecken    . Es ist kein Cafe,  sondern gehört zu einem Hotel, Kaffee gibt es nur im ToGo-Becher, aber eine Terrasse mit Tischen und Stühlen.

Dieser Ort ist ein Resort und ein bisschen Tingeltangel, aber das dazugehörige Visitors Center bietet Informationen zu Flora und Fauna in nettem Rahmen     . So bleiben wir 90 Minuten dort.

Am frühen Abend kommen wir in Noboribetsu an, haben ein schönes Hotelzimmer und gehen 5 Häuser weiter abends essen.

Niseko

Sonntag, 20.07.2025

Unser vorletzter Halt wird Niseko sein.

Vorher aber schauen wir uns die Hauptattraktion von Noboribetsu an:            .    

Auf Wunsch meines Mannes umrunden wir anschließend  noch den See Kuttara, einen kreisrunden Kratersee, bevor wir noch den Umweg über das Cap Chikyu machen      .

Um nach Niseko zu gelangen, fahren wir über die  Hakucho-Brücke  (längste Hängebrücke OstJapans)          und in Niseko beziehen wir unser schönstes Zimmer der Reise.

"Bärenhöhle" in Yakumo

Montag, 21.07.2025

Heute geht es von Niseko zurück nach Hakodate, wo wir das Auto abgeben und noch einmal zwei Nächte im JRHotel übernachten wollen. Die Fahrt geht wieder durch hauptsächlich landwirtschaftlich genutzte Gebiete, es gibt kaum Dörfer/Städte und deshalb sieht es mit Cafés schlecht aus.

Ich mache auf der Hälfte der Strecke einen Ort mit zwei Cafes aus, aber das erste ist zu und das zweite sagt uns nicht zu. Also noch mal suchen im Internet und ich entdecke einen Hinweis auf ein Cafe am Bahnhof. Dort müssen wir erst einmal suchen, denn es sieht so aus   . Als wir reingehen, ist es doch recht schattig da herinnen und ich will schon fast umkehren. Aber  der Wirt springt gleich vom "Stammtisch"?  auf, eine ältere Frau rutsch zwei Plätze weiter und es wird uns angedeutet, am Stammtisch Platz zu nehmen.  Wir setzen uns dann doch an einen anderen, leeren Tisch und bestellen unseren Kaffee   .

Als sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, entdecke ich zunächst das Ausstellungsplaket  zum 100jährigen und danach die unzähligen ( über 100 Stück) geschnitzten Tiere (fast ausschließlich  Bären jeder Größe). Da in unserem Besitz seit über 30 Jahren ein geschnitzer Angler von Hokkaido ist, schaue ich mir die kunstvollen Bären genauer an  .  Als wir nachlesen erfahren wir:  Die Bevölkerung wurde in den 1920er von Tokugawa Yoshi nach einer Schweizreise, wo er einen geschnitzten Bären gesehen hatte, angeregt, mit Schnitzereien ein Zusatzeinkommen zu erzielen. Seitdem hat sich Yakumo zu einer Hochburg der Schnitzkunst entwickelt. Wer hätte das gedacht?

In Hakodate geben wir unser Auto ab und beziehen unser Zimmer im Hotel. Am Abend gehen wir noch einmal lecker Sushi essen wie am ersten Tag unserer Reise.

Mount Hakodate

Dienstag, 22.07.2025

Heute ist unser letzter Urlaubstag in Hakodate und wir lassen es langsam angehen mit einem ausgiebigen Frühstück.

Vom Bahnhof nehmen wir dann später die Linie 3 zur Seilbahnstation und laufen von dort zur katholischen Kirche        . Gegenüber ist auch gleich die russ. orthodoxe Kirche           , der wir ebenfalls einen  Besuch abstatten. 

Unsere 3. Station ist          

   

 

Auch weitere Häuser sind typisch dort auf der Höhe                  

Nach einer Tea Time im alten brit. Konsulat    

 fahren wir mit dem Bus zu den alten Brick Lagerhalen und schauen uns die Geschäfte an, die dort heute angesiedelt sind        . 

Auf dem Weg zum Hotel, kehren wir noch beim Hakodate beer        ein und probieren das örtliche Bier. Welch gute Durstlöscher bei der anhaltenden Hitze.

Eine Pause im Hotel und wir sind fit für unsere letzte Aktion: Mount Hakodate, der Hausberg. Wir fahren mit dem Bus zur Seilbahn-Station und dann in der Seilbahn hinauf. Oben frage ich im Restaurant Genova nach und wider Erwarten ist noch ein Tisch frei (natürlich nicht am Fenster). So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: wir müssen nicht mehr nach einem Lokal zum Essen suchen und wir können in aller Ruhe die Dunkelheit abwarten und die Veränderung beobachten                   . HERRLICH.

Nach ein paar Aussenfotos wollen wir wieder runter und müssen, wie in Sapporo, ungefähr eind halbe Stunde mit der Menschenschlange fortbewegend warten bis zur Abfahrt.

Aber dann haben wir viel Glück, denn unerwartet fährt noch ein Bus von der Seilbahn bis zum Bahnhof.

Den Abend lassen wir wieder im 12.Stock mit Blick auf den Hakodate und das Meer ausklingen.